Dienstag, 27. Juni 2017

Tag 6 Dole - Besançon


 Ich habe schlecht geschlafen, es war viel zu warm.

Irgendwann in der Nacht habe ich dann den Zelteingang aufgemacht und offen gelassen, dann ging es halbwegs.
Um sechs Uhr bin ich dann aufgestanden und habe angefangen zu packen, bis acht war ich mit allem einschließlich Frühstück fertig.In der Rezeption habe ich dann men vorbestelltes Baguette abgeholt und - man glaubt es kaum - meine Uhr wiederbekommen. Jemand hatte sie im Sanitärgebäude gefunden und abgegeben... manchmal geschehen noch Zeichen und Wunder.

Aber dann - rauf auf den Eurovelo 6 in Richtung Besançon.
Vom Anfang mal abgesehen (morgens brauch ich immer etwas, um wieder "rein" zu kommen...), ging es richtig flott. Der Eurovelo 6 ist ein super Radweg. Keine Autos, toller Asphalt, immer schön am Doubs entlang, ab und an durch einen kleinen Ort..






Wie man sieht, die Sonne strahlt. Es war schon morgens beim losfahren recht warm gewesen, bis zum Mittag sollten es noch einmal knapp an die 30°C werden.


Immer wieder kommt man an Schleusen vorbei, an jeder dieser Schleusen steht ein Häuschen. Ich vermute mal, früher hat da immer ein Schleusenwärter gewohnt.
Ich habe unterwegs nur Servicefahrzeuge gesehen, deren Fahrer die Schleusen kontrolliert haben.

Industrie am Wegesrand




Schöne Landschaft wohin man schaut

Auch hier gabs eine Ente...


Irgendwann gegen zwölf Uhr gut 20 km vor Besançon habe ich dann ein schattiges  Plätzchen für eine etwas längere Mittagspause gefunden...


Das klassische Mittagsmahl während der Reise - grüner Tee mit Minze (eine Entdeckung aus dem Colyrut-Einkauf vom zweiten Tag), Baguette, Saucisse seche pour pork, Comte-fromage und als Dessert Obst und Madleines. Dann noch ein Pfeifchen und es kann frisch gestärkt und ausgeruht weitergehen.
Kurz vor Besançon habe ich dann ein Radlerpärchen getroffen, die ich schon auf dem Zeltplatz in Dole geshen hatte. Wir sind dann ein Stück gemeinsam durch die Stadt gefahren, unter anderem durch  einen Tunnel für Fußgänger, Radfahrer und ...Boote

rechts für Fußgänger und Radfahrer, links für Boote
Zwei, drei Kilometer vor dem Campingplatz haben wir uns dann an einem Anstieg verloren, da war ich einfach mal schneller...
Dann noch einen Supermarkt für Abendessen, Obst und Kaltgetränke suchen - dafür schätze ich Google Maps. Einfach in der Suche Supermarkt eingeben, sich den nächsten rauspicken, dann einfach der Route folgen und schließlich vor einem Carrefour Express landen...
Dort habe ich eine gefühlte Ewigkeit nach dem Kühlschrank mit den gekühlten Getränken gesucht.
Ich hatte meinen Einkauf schon bezahlt, da habe ich ihn entdeckt - er stand direkt neben dem Eingang. Es gibt manchmal nichts besseres als eine eiskalte Cola, vor allem bei 32°C im Schatten...
Die letzten Kilometer zum Zeltplatz waren nicht wirklich schön. Erst durch ein schattenfreies Wohngebiet mit Beton rechts und links und dann als Krönung das allerletze Stück noch auf einer dicht befahrenen vierspurigen Schnellstrasse ohne Radweg. Da es bergab ging, war das Stück schnell vorbei, aber wohl war mir dabei nicht.
An der Rezeption hatte ich das erste Mal jemanden, der gut deutsch sprach und bekam einen netten, ruhigen Platz  mit Bank und Tisch. Und dazu ein großes, kaltes Bier, das musste ich allerdings extra bezahlen.


Tageskilometer: 73,16 km
Fahrzeit: 4:43 h
durchn. Geschw.: 15,47 km/h
max. km/h: 36,85
Höhenmeter: 217 hm










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