Samstag, 12. Oktober 2013

Geschenkter Meerschaum

Bisher besaß ich keine Meerschaumpfeife, das hatte verschiedene Gründe. Vor einigen Jahren, als Meerschaumpfeifen noch relativ günstig waren, habe ich noch mit Filter geraucht und Meerschaumpfeifen mit Filter waren eher Mangelware. Heute rauche ich ohne Filter aber dafür sind mir inzwischen die klassischen Shapes in normalen Größen mit Preisen um die 200€ einfach zu teuer.

Aber manchmal gibt es ja glückliche Zufälle, und auch ich kann meine Meerschaumerfahrung sammeln....

Vor einiger Zeit besuchte mich nach längerer Zeit ein guter Freund, der angesicht meiner doch inzwischen etwas angwachsenen Pfeifensammlung meinte, im Nachlaß seinees Vaters lägen da noch zwei unbenutzte Meerschaumpfeifen. Der Vater (er war übrigens Nichtraucher) fuhr lange Zeit zur See und wir mutmaßen, das es Mitbringsel seiner Reisen aus den sechziger oder siebziger Jahren handelt. 

Eine Woche später lagen die beiden Exemplare dann vor mir auf dem Tisch.





Donnerstag, 19. September 2013

Rostock, Stralsund und eine Billigpfeife

...wenn einer eine Reise macht, dann hat er etwas zu erzählen, so heißt es - auch in meinem Fall ist das so.
Im September diesen Jahres haben wir in unserem Urlaub eine Radtour von Wismar nach Stralsund unternommen, auf Google+ konnte man ja den einzelnen Stationen mehr oder weniger folgen.
Da Rostock auf der Route lag, und wir ohnehin witterungsedingt einen Ruhetag einlegen  mussten, stand einem Besuch in Rostocks Innenstadt nichts im Wege.
Neben den klassischen Anbietern wie Tabakbörse ist noch Tabak-Nitz mit zwei Filialen in der Innenstadt vertreten.


Sonntag, 2. Juni 2013

Französisches Doppel - eine Short Story


Immer wieder durchstöbere ich die bekannten Internetauktionshäuser nach Pfeifen, die mir gefallen. Dem geneigten Leser dürfte inzwischen bekannt sein, das sich meine Begehrlichkeiten dabei besonders auf gebrauchte Exemplare aus unserem Nachbarland Frankreich richtet.
Vor kurzem kamen mir diese beiden Exemplare ins Haus:


Samstag, 4. Mai 2013

Es ist vollbracht - die Zugereisten sind fertig

Der Titel sagt schon alles - die Zugereisten oder vielleicht besser der Pfeifenschrott aus meinem Post vom 16.April (die beiden BBK-Pfeifen (Bru-Bu-Kompagnie) und die Lacroix will ich mal aussen vor lassen, die waren noch ganz gut in Schuß) ist aufgearbeitet.
Es ging doch besser, als anfangs gedacht und es sind ganz ansehnliche Pfeifen zum Vorschein gekommen, das ließ aber der Zwischenstand schon erkennen.
Mit den Bissspuren in den Mundstücken bin ich nicht besonders glücklich geworden, Sie waren oft einfach zu tief und konnten nicht mehr einfach weggeschliffen oder auspoliert werden. Naja, man kann nicht alles haben.
Alle Pfeifen wurden innen und aussen gründlich gereinigt, da ging einiges an Verbrauchsmaterial drauf...


Dienstag, 23. April 2013

Restaurierung der Zugereisten - Zwischenstand

Nur ein kurzer Zwischenstand, zu meinem Post vom 16.04.3013:
Ich habe einiges an Energie und Zeit investieren, um die "Zugereisten" wieder äusserlich in einen  anschaubaren Zustand zu bringen. Jetzt erkennt man zumindestens, dass es sich um Pfeifen handelt, die man nochmal rauchen könnte, und unter der Patina kamen dann wieder Erwarten ganz nette Maserungen zum Vorschein:


Dienstag, 16. April 2013

Zugereiste...

haben mich in den letzten Tagen erreicht.
Zwei nette kleine BRU-BU-Kompagnie-Pfeifen, ganz hübsch wie ich fand und in keinem allzu schlechtem Zustand. Da gibts nicht so viel zum Aufarbeiten, wenn man von den Mundstücken mal absieht:


Sonntag, 17. März 2013

Coffret Semainier Staight Grain - CHACOM

Wer meine früheren Blogbeiträge gelesen hat, dem dürfte nicht entgangen sein, dass ich eine frankophile Ader habe, die sich im übrigen nicht nur auf Pfeifen bezieht.
So bin ich des öfteren auch bei dem französischen Ableger eines großen Internetauktionshauses unterwegs.
Dort stolperte ich im November letzten Jahres über einen Kasten...


Samstag, 23. Februar 2013

Von Bünde bis nach Osnabrück...

...ist es von Berlin aus gesehen nur ein Katzensprung.
Was liegt also näher, als auf der Fahrt von Berlin nach Osnabrück kurz abzubiegen und dem Geschäft der Familie Pollner in Bünde, von dem man schon so viel im Netz gelesen und gehört hat, einen Besuch abzustatten...
Bünde ist ein recht kleines, überschauberes Städtchen mit Fußgängerzone, auf der an diesem trüben, feuchten Freitagnachmittag nicht allzu viel los ist. Das Geschäft der Familie Pollner in der Bahnhofsstraße 11 ist auch schnell gefunden.
Eine schöne ausladende Schaufensterfront in einem eher unprätentiösen Gebäude aus den 60er oder 70er Jahren, wie sie so oft in Fußgängerzonen westdeutsche Kleinstädte zu finden sind, empfängt uns. Das rechte Schaufenster dominiert von Spirituosen, im linken geben sich Tabakwaren und Pfeifen die Ehre.